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Visionen, Manifestation & Co-Kreation

Vier Wochen Auszeit. Vier Wochen, um mich neu zu erden und vergangenes zu reflektieren.

Ich erinnere mich daran, wie ich angefangen habe, Anfang 2019. Ich habe geschrieben – auf meinen Blog, auf meinem Instagram Kanal, in mein Journal, das mein ständiger Begleiter war.

Ich erinnere mich gerne an diese Anfangszeit und an all die schönen Momente. Ich liebe es, nach vorne zu schauen, weiß aber wie wichtig es ist, auf der anderen Seite auch zu sehen: Was habe ich schon gemeistert?

Heute möchte ich dich mitnehmen in meine Vision, das was ich manifestiert und co-kreiert habe - zusammen mit dem Universum.

In diesen Wochen, in denen ich viel mehr Zeit für mich habe als sonst, habe ich viel reflektiert. Ich habe die letzten Monate, die letzten Jahre Revue passieren lassen und in meinem Journal gelesen. Meinem Vision Journal, das ich nur für meine Vision geschrieben habe, wenn ich mir mehr Klarheit über meine Vision wünschte oder diese durch eine Meditation bereits bekommen habe und all die Bilder, die sich mir gezeigt haben, festhalten wollte.

Ich ging die Zeilen durch, bin dankbar für diesen Anker, den mein Journal für mich bildet und stellte mir die Frage:Was war mein Antrieb in den letzten Jahren? Was war meine Motivation? Wie sah mein Weg aus? Wie bin ich ihn gegangen?

2019 hat meine hauptberufliche Selbstständigkeit begonnen. Aber nicht nur das. Zu dieser Zeit begann einfach alles.

Um verständlich erzählen zu können, was bis heute passiert ist, muss ich eines erklären: Meine Vision teilt sich in verschiedene Bereiche, verschiedene große Träume, die ich in mir habe und verkörpere:

Ich spreche von meinem Van, meinem Retreat Center, Umsätzen, die ich mit meinem Business erzielen möchte, einem eigenen Haus,dem großen Traum Autorin zu sein und als Speakerin auf Bühnen zu stehen.

Zu jedem dieser Träume habe ich meditiert und Bilder kommen lassen. Ich blicke auf mein Journal und gehe all diese Bilder durch. Ich erlebe all die verschiedenen Träume und lasse all das Revue passieren, was ich mir schon vor Monaten erlaubt habe zu träumen.
Das Witzige daran ist: Ich bin wirklich dabei, mir diese Träume zu erfüllen und habe einen großen Teil davon bereits Wirklichkeit werden lassen.

Den Van haben wir uns gekauft und bauen ihn gerade um. Diesen Sommer wird es losgehen und wir werden sehen, wohin es uns zieht.

Ich gebe meine Retreats, ich liebe meine Circles und ich freue mich darauf, was hoffentlich in diesem Jahr wieder offline passieren darf.

Wir haben noch kein Haus, aber wir haben ein Grundstück. Wir werden sehen, wohin uns die Zukunft bringt. Bis dahin bin ich glücklich in unserer wunderschönen, kleinen Wohnung.

Ich stand auf der Bühne auf dem Blossy Event und habe mich gefühlt, als würde ich das schon ewig machen. Dann kam Corona und die Bühne darf seither warten. Das ist okay so.

Den großen Traum, Autorin zu werden, habe ich nicht ausgejournalt. Genau das ist der Punkt, der noch nicht wahrgeworden ist. Ich habe das Buch noch nicht fertiggeschrieben, ich habe es nicht veröffentlicht, ich bin noch keine Autorin. Ich habe diesen Traum noch nicht wahrwerden lassen. Dieser Traum ist ein großer Prozess für mich, an dem ich viel wachse. Dieser Prozess darf 2021 weitergehen.

Es warten so viele wunderbare Sachen auf mich, auf uns. Ich habe mir meinen Traum vom Buch noch nicht wahrgemacht, aber ich habe 2020 gelebt und geliebt. Es war das Jahr, in dem ich alles ausprobiert habe. Das Jahr, in dem ich meine Energie habe fließen lassen.

Und auch wenn ich mich manchmal wie ein Versuchskaninchen vom Leben fühle, weil ich einfach alles ausprobiere, genieße ich den Prozess. Ich genieße die Energie, die Power und die Stärke.

Ich möchte dich mit diesen Worten ermutigen, an deinen Visionen immer wieder zu schreiben, sie noch besser kennenzulernen, sie durch geschriebene Zeilen und Bilder zum Leben erwecken zu lassen. Ich möchte dich dazu ermutigen, zurückzublicken und zu reflektieren. Nimm deinen Weg an, akzeptiere deinen Weg. Es muss nicht alles geradlinig laufen. Denn was ist, wenn es darum gar nicht geht?

Ich habe mit ganz vielen Menschen gearbeitet, mit ganz vielen Tools gearbeitet. Coaching ist toll, Persönlichkeitsentwicklung ist toll, Spiritualität ist toll. Aber manchmal ist es einfach too much. Manchmal ist es viel schöner, sich auf die Basics, auf die einfachen Dinge zu konzentrieren, loszulassen und zurück in die Realität, in das Leben zu kehren. Darüber spreche ich auch in der Podcast-Folge „Spiritual Bypassing vs. Verkörperte Spiritualität“.

Was ist, wenn es um das Leben jetzt geht? Denn das tut es. Es geht um die Menschen und die Dinge, die wir lieben. Die Momente, auf die wir später zurückblicken. Egal wie weit du nach vorne blickst, komm immer wieder zurück ins Hier und Jetzt. Hör nie auf, über das was du willst und über das was dir passiert, zu schreiben. Geh den Weg, denn nur von hoffen und wünschen passiert nichts. Geht den Weg, genieße ihn und sieh zu, wie deine Träume nach und nach Wirklichkeit werden.

In der aktuellen Folge hörst du nicht nur, wie meine Vision entstanden ist, sondern bekommst einen direkten Einblick in die Zeilen aus meinem Journal – Wow, ich bin selbst überwältigt.

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