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Balance & Grenzen für mehr Freiheit und Lebensflow

Ich freue mich darauf, dich heute mitzunehmen. In meinem letzten zyklischen Herbst hat sich so viel getan – so viele Veränderungen und so viele Entscheidungen stehen an. Grenzen dürfen gesetzt werden. Chancen dürfen genutzt werden. Aber auch dem Thema Balance möchte ich Raum geben: Was ist Balance? Was bedeutet es Prioritäten zu setzen? Was bedeutet es, dem eigenen Rhythmus treu zu bleiben und den Körper flowen zu lassen?

Nutze diese nächsten Minuten, in denen du diesen Text liest, zu deiner Zeit. Nimm dir einen Kaffee oder einen Tee, leg dein Journal bereit und gönne dir diese Zeit für dich. Auch ich habe das getan, während ich diese Worte habe fließen lassen.

Ich frage mich: “Was zur Hölle geht hier eigentlich ab im Hintergrund?”

Zur Zeit gebe ich mir viel Freiraum. Ich mache keine festen Termine, ich melde mich bei allen spontan, auch bei Freunden. Ich konzentriere mich darauf, mich zurückzuziehen und unter anderem auch an meinem Buch weiterzuschreiben. Das ist der Stand, an dem ich bin.

Warum erzähle ich dir das? Mir ist all das alles andere als leicht gefallen. Diese Klarheit gewinnen, Grenzen zu ziehen und diese auch einzuhalten. Ich habe immer geglaubt, ich müsste Erwartungen erfüllen, müsste für alle da sein und immer präsent sein, um niemanden zu enttäuschen und um nicht von den Menschen, die mir wichtig sind, verlassen zu werden.

Es hat Monate gebraucht, bis ich das umsetzen konnte. Bis ich wirklich meine Grenzen ziehen und einhalten konnten. Bis ich nicht nur die E-Mails, die Instagram Nachrichten und die Personen gesehen habe, die etwas mit mir machen möchten. Ich sehe das, was ich möchte. Ich lerne immer mehr, NEIN zu anderen und damit JA zu mir selbst sagen, wenn das für mich das richtige ist. Nein, ich fühle mich nicht immer gut mit der Entscheidung, sie fühlt sich auch nicht immer leicht an. Aber ich lerne dazu, um nicht wieder zurückzufallen in die Handlungen, die aus der Angst herauskommen. Ich möchte mit den Dingen, mit den Personen Zeit verbringen, wenn ich diese Zeit genieße und mich wirklich darauf einlassen kann. Ich weiß, dass das für mich das Richtige ist.

Würde ich darauf nicht hören, kann es sein, dass Unruhe entsteht. Es kann sein, dass Wut auf mich entsteht. Es entsteht daraus, dass ich JA sage, obwohl ich NEIN meine – egal welche Situationen oder welche Personen das betrifft. 

Frage dich: Entscheidest du aus dem Mangel heraus oder aus der Fülle heraus? Sei dir darüber bewusst, dass “Grenzen ziehen” Liebe ist. Liebe für dich selbst. Respekt für dich selbst.

Ich liebe Flow, ich liebe Spaß, ich liebe Leichtigkeit. Ich entscheide, wann ich was tue. Wann ich in meinem Business agiere, wann ich mit meiner Community in Kontakt trete, wann ich Termine mache, wie viele Termine ich mache, welche Prioritäten ich setze. Das ermöglicht mit den Flow. Das ermöglicht mir Balance. Das sind Grenzen, die ich selbst gezogen habe, auch auf Basis meines weiblichen Zyklus. Aber bevor wir Grenzen ziehen können, brauchen wir Klarheit.

Das hat mir mein Business beigebracht und das kann ich nun auf alle Lebensbereiche ausweiten. Das bringt mir Leichtigkeit in meinem Privatleben. Ich kann in allen Bereichen alle Facetten und Extreme auslegen.

Ich habe lange damit gestrugglet, meine Prioritäten zu setzen. In meinem Fall: Mein Business als Priorität zu setzen und dort auf dem Gas zu stehen, während ich anderen Dingen weniger Beachtung schenke. Denn ich muss doch “in Balance” sein.

Ich hatte Angst vor Erfolg. Ich hatte Angst vor der Leistung. Vor all dem, was ich in meiner Vergangenheit als “Business Woman” in Frankfurt erlebt habe. All das wollte ich nie wieder in meinem Leben haben und habe alles blockiert, was mich wieder in diese Richtung drängt. In ein Leben ohne echte Freundschaften, ohne Liebe, ohne Fülle.

Aber: Jetzt tue ich etwas, was ich liebe. Ich habe ein Business, das ich liebe. Aber die Angst davor, wieder zurück in das alte Muster zu verfallen und wieder ohne all das dazustehen, hat mich davon abgehalten, mein Business wirklich entfalten zu lassen und mir zu erlauben, das Feuer in mir wirklich rauszulassen. Ich will auch die Phasen lebe, auszurasten in meinem Business und voll und ganz darin aufgehen. Das darf mein Fokus sein und ich werde durch diesen Fokus nichts verlieren. Denn es ist nicht mein Job, mich um alles zu kümmern.

Ich ziehe Grenzen. Ich halte sie ein und ich kommuniziere sie an die Menschen, die es betrifft und die mir wichtig sind. Das darfst du auch tun.

Diese Grenzen ermöglichen es mir, das zu tun, was ich tun möchte. Im Sommer ein paar Wochen frei nehmen. In den Van steigen und einfach drauflos fahren. Zeit mit lieben Freunden zu verbringen. Bloß weil der Fokus im Moment auf Business-Themen steht, heißt es nicht, dass ich diese Dinge nicht liebe und ehre. Ich möchte mir nicht die Möglichkeit nehmen, meinen eigenen Rhythmus zu leben und zu erfahren.

Ich möchte, dass auch du die Möglichkeit hast, deinen Rhythmus zu leben, deinen Flow zu leben. Mit dem Flow zu gehen heißt nicht, immer dem geringsten Widerstand zu folgen. Vergiss das nie.

Mach dich selbst, deinen Flow, deine Balance, zur Priorität, ganz egal was kommt.

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