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Was es bedeutet die eigenen Power zu BESITZEN und unabhängig zu sein

Diese Worte, die ich in dieser Folge teile, konnte ich zu Beginn der Aufnahme noch nicht einem Thema zuordnen. Ich habe den Impuls bekommen, meine Gedanken mit euch zu teilen. In den letzten Tagen habe ich viel Zeit in der Beobachtung verbracht. Ich habe gesehen, was tun andere, ich habe in das hinein gefühlt, was ich tue und was ich nicht tue. Ich habe wieder gesehen was es bedeutet, in der eigenen Power zu sein. Ich habe gesehen was es bedeutet, ich zu sein und ich hoffe, dass ich dir mit meinen Gedanken dazu, zu deiner Power verhelfen kann.

Wir wollen frei sein. Aber wir haben ein Ego. Es gibt uns den Kick, wenn wir bewerten, wenn wir vergleichen. Wahrscheinlich werden wir darüber nicht gänzlich hinweg kommen, so geht es mir auch. Wenn es mal anders ist, dann gebe ich euch Bescheid.

Aktuell sind wir in einer Phase, in der es kein Richtig oder Falsch gibt. Wir sind alle dabei, das für uns beste aus der aktuellen Situation zu machen. Es gibt so viele Menschen, so viele Wahrheiten. Wir hören so viel Zuspruch, so viele positive Bemerkungen. Aber wir hören auch viele negative Stimmen und erwischen uns vielleicht selbst dabei, wie wir mit dem Finger auf andere zeigen. Versuch an dieser Stelle nicht sofort zu bewerten, ob es deiner Meinung nach richtig oder falsch ist, was der andere tut. Versuche stattdessen zu verstehen, warum du darauf reagierst. Was macht die Situation mit dir? Was macht das Verhalten der anderen mit dir? Wie projizierst du deine eigenen Gedanken, deine Wahrheit, auf die Wahrheit anderer? Welche Angst zeigt sich, welche Wut vielleicht sogar? Welche negative Energie kommt dabei raus?

Würden wir diese Energie für etwas anderes nutzen würden, dafür, alle ihre Wahrheit leben zu lassen und die Bewertung rausnehmen, stattdessen unsere Wahrheit leben und diese Dinge nicht an uns ranlassen, was würde dann passieren? Was würde passieren, wenn wir diese Energie in uns stecken, in unsere Träume, unsere Visionen, unser Business, falls wir eines haben? Was würde das mit der Welt machen? Wäre sie nicht ein besserer Ort? 

Es geht nicht um die Dinge, über die du mit anderen redest. Es geht um die Dinge, die du siehst und die etwas mit dir machen, die deine Energie beeinflussen. 

Finde zu dir zurück. Finde an den Punkt zurück, an dem du erkennst, wer du bist und was du möchtest. 

Es fühlt sich an, als würde uns der Boden unter den Füßen weggerissen werden. Wahrscheinlich ist das in gewisser Weise auch so. Aber anstatt darauf zu warten, dass uns jemand anderes dieses Fundament wieder gibt und repariert, wie wäre es, wenn wir Verantwortung für unser eigenes Leben übernehmen? Wie wäre es, wenn du dir die Sicherheit, die du dir wünscht, selbst gibst? 

Wie können wir in dieser Situation erkennen, welche Power wir bisher abgegeben haben und wie können wir diese wieder zurückbekommen? 

Was kannst du für dich tun? Was kannst du tun, um für dich aufzuwachen? 

Ich möchte dir eine persönliche Geschichte erzählen. Ich habe keine Angst davor, was Corona mit mir macht. Ich habe Angst davor, was sie mit mir nahestehenden Personen macht, die zur Risikogruppe gehören. Diese Angst war stark. Wahrscheinlich sogar stärker, als die Angst um mich selbst hätte sein können.

Ich habe lange gebraucht um zu erkennen, was mir die Angst eigentlich sagen möchte. Was ist die Angst hinter der Angst? Die Angst, die in meinem Unterbewusstsein liegt? Die Frage, die aufkam war: Warum habe ich so viel Angst davor, diese Person zu verlieren? Darum ging es – nicht um Corona. Es ging darum, keine schönen Momente mehr mit diesem Menschen verbringen zu können, Dinge nicht gesagt zu haben, die ich hätte sagen wollen und vieles mehr.

Das ist meine Geschichte über die Angst hinter der Angst, die mich blockiert hat. Ich habe gelernt, was mir die mir wichtigen Menschen bedeuten und wie ich meine Prioritäten wirklich setzen sollte. Seitdem kommt nichts mehr dazwischen. Auch mein Business nicht. Es geht darum, schöne Momente miteinander zu verbringen, die dazu führen, nichts mehr zu bereuen. Schöne Momente gehabt zu haben, Dinge gesagt zu haben. Ich bin nicht mehr in der Angst und ich kann diese Momente genießen. 

Das kannst du auch. Indem du weißt, was die schönen Momente für dich bedeuten. Worauf möchtest du dich konzentrieren? Möchtest du dich nur mit anderen beschäftigen? Möchtest du in der negativen Energie sein? Möchtest du neben Instagram noch auf Clubhouse und Co. sein? 

Nur du bist für dich verantwortlich. Und es gibt immer eine Lösung. Ich sage nicht, dass es leicht ist und ich sage nicht, dass es von heute auf morgen geht. Ich weiß das, denn ich bin diesen Weg selbst gegangen. Ich habe erkannt, dass ich etwas ändern kann, dass ich meine Power zurückgewinnen kann, dass ich mich von Abhängigkeiten abkapseln darf. Das darfst auch du erkennen. Für dich. Für deine Power und deine Unabhängigkeit.

Aber auch an meinem Punkt gibt es immer Unsicherheiten. Woher weiß ich, dass mein Business immer so laufen wird, wie es heute läuft? Ganz einfach: Das weiß ich nicht. Ich habe Vertrauen, dass es weiterhin gut laufen wird. Und wenn nicht, dann finde ich eine Lösung. Wenn meine Coachings nicht mehr laufen, dann biete ich vielleicht Hundetrainings an. Vielleicht öffne ich auch einen Tab bei Google und suche nach Freelancer Jobs als Social Media Managerin. Wenn ich manche Dinge nicht weiß, die verlangt werden, dann öffne ich einen zweiten Tab und finde heraus, wie ich diese Dinge lernen kann. Vielleicht suche ich auch etwas ganz anderes, in einer ganz anderen Branche, einfach damit ich etwas tun kann. Das bedeutet es für mich, Verantwortung zu übernehmen. 
 

Was kannst du tun?

Vielleicht ermutigt es dich, einen Weg wie diesen auch zu gehen. Vielleicht bemerkst du aber auch, dass dir dieser Artikel hilft und du leitest ihn an jemanden weiter, dem das auch helfen könnte. 

Ich will nicht anderen Menschen, die in einer Situation sind, die ich nicht kenne, sagen, was sie tun sollen. Das kann ich nicht und das ist nicht meine Intention. Es geht mir darum, auch für die Menschen, denen es so geht, den Zugang zu ihrer Kraft zu zeigen. 

Ich weiß, dass ich aktuell in einer sehr guten Situation bin. Ich bin mir aber auch nicht zu schade, jeden anderen Job zu machen, wenn das mal nicht mehr so ist. Dann miste ich den Pferdestall aus, dann putze ich Toiletten, dann stelle ich mich in zu engen Klamotten auf Messen und schiebe 12-Stunden-Schichten. Das habe ich alles schon gemacht und ich bin mir nicht zu schade das wieder zu machen. Bis dahin genieße ich das, was ich gerade mache. Ich genieße die Freiheit, die ich nur dadurch bekommen habe, indem ich Verantwortung für das übernommen habe, was ich tun wollte.

Früher dachte ich, dass Freiheit für mich “unterwegs sein” und “reisen” bedeutet. Inzwischen weiß ich, dass ich Freiheit in meinem kleinen Zuhause erlebe.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schnapp dir dein Journal. Was bedeutet Freiheit für dich? Was bedeutet das Leben für dich? Wie kannst du das verkörpern? 

Mit diesem Bewusstsein wirst du dir die Basis für all das erschaffen, was noch kommt.

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